PRESSEMITTEILUNG VON DER DEUTSCHEN BOTSCHAFT IN ANGOLA

PRESSEMITTEILUNG VON DER DEUTSCHEN BOTSCHAFT IN ANGOLA

„Friedensdorf“ holt erneut schwerstkranke angolanische Kinder zur Behandlung nach Deutschland

Seit mehr als 20 Jahren ermöglicht die deutsche Nicht-Regierungsorganisation „Friedensdorf International“  schwerstkranken oder schwerstverletzten angolanischen Kindern eine medizinische Behandlung in Deutschland. Am  09. und 10.11.2016 wird „Friedensdorf“ erneut mit einer Chartermaschine nach Luanda kommen, um angolanische Kinder für größtenteils sehr schwierige Operationen und Behandlungen nach Deutschland zu bringen. Bereits seit dem 31.10. hält sich ein Voraus-Team von „Friedensdorf“ in Angola auf, um zusammen mit der Partnerorganisation „Kimbo Liombembwa“ die Kinder auszuwählen und vorzubereiten. Dabei handelt es sich vor allem um Kinder, die unter Missbildungen, Fehlstellungen von Gliedmaßen und Entzündungen an Knochen leiden oder schwere Verbrennungen sowie Verletzungen durch Verkehrsunfälle oder Personenminen erlitten haben. Am 09.11. kommen  45 Kinder nach abgeschlossener Behandlung aus Deutschland zurück und feierten, wie immer, im Kinderkrankenhaus  Maria Pia ein bewegendes Wiedersehen mit ihren Eltern und Familien.

Mit demselben Charterflugzeug konnten 70 Kinder in der Hoffnung nach Deutschland fliegen, gesund zu werden und später ein normales und menschenwürdiges Leben führen zu können. Botschafter Rainer Müller war bei der Begrüßung der aus Deutschland zurückkehrende Kinder anwesend und sagte: „ Friedensdorf leistet eine großartige Arbeit, die mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist. Es ist immer wieder bewegend zu sehen, dass Kinder die ohne Behandlung zu einem Leben als Krüppel verurteilt gewesen wären, gesund und glücklich aus Deutschland zurückkommen.“

Die Behandlung der Kinder findet in Krankenhäusern in ganz Deutschland statt, die Operationen und Behandlungen kostenlos durchführen. Zwischen den Krankenhausaufenthalten leben die Kinder im Friedensdorf Oberhausen in einem multikulturellen Miteinander von Kindern aus so unterschiedlichen Ländern wie Angola, Gambia, Tadschikistan, Afghanistan und Usbekistan zusammen. „Friedensdorf International“ finanziert sich ausschließlich aus Spenden. In Angola ist „Friedensdorf“ seit 1994 tätig und hat bereits mehreren Tausend Kindern eine Behandlung in Deutschland ermöglicht. Der Flug am 09./10.11. ist der 60. Charterflug.

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