FRIEDENSDORF HOFFT FÜR GAMBIA AUF FRIEDLICHE LÖSUNG

Der langjährige Staatschef Yahya Jammeh in Gambia weigert sich zurückzutreten, obwohl sein Konkurrent Adama Barrow die Präsidentenwahl Anfang Dezember 2016 gewonnen hat. Ein Bündnis westafrikanischer Staaten (Ecowas) hatte daher am gestrigen Donnerstag einen Militäreinsatz in Gambia gestartet, um Barrow ins Amt zu verhelfen. Auf Vermittlung Guineas und Mauretaniens wurde die Intervention für einen letzten Vermittlungsversuch unterbrochen, ein neues Ultimatum läuft am späten Nachmittag ab. Wegen des Machtkampfes in Gambia sind seit Anfang Januar nach UN-Angaben 45.000 Menschen aus dem westafrikanischen Land in den benachbarten Senegal geflohen.

Friedensdorf International hilft seit 2012 Kindern aus dem kleinsten afrikanischen Land im Rahmen der medizinischen Einzelfallhilfe und durch Hilfsgüterlieferungen. Die Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation in Gambia konnte gerade im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet werden.

Die Oberhausener Kinderhilfsorganisation konnte heute mit der Partnerorganisation in Banjul in Kontakt treten. Die Lage sei zwar angespannt aber zur Zeit stabil.

Bisher ist Gambia kein Kriegs- oder ehemaliges Kriegsgebiet wie die meisten anderen Partnerländer des Friedensdorfes. Eindringlich appelliert die Kinderhilfsorganisation an alle Parteien, dass dies so bleibt! Denn Friedensdorf weiß aus 50 Jahren Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten über die dramatischen Folgen besonders für die Zivilbevölkerung.

 

Foto Torsten Silz und Friedensdorf

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