17. Dezember 2016

17. Dezember 2016

2001 – 2005

Zur Jahrtausendwende wurden schon lange notwendige und konkrete Pläne für eine umfassende Erneuerung des Friedensdorfes geschmiedet, die unter dem Stichwort „Revitalisierung“ für ein runderneuertes „Dorf“ sorgen sollte. Eine Voraussetzung für die Baumaßnahmen, die 2005 beendet wurden, war der Bau einer neuen Zufahrt zum Friedensdorf im Jahr 2001 – der „Rua Hiroshima“. Der ungewöhnliche Name hat zwei Komponenten, ist durch die freundschaftlichen Kontakte nach Japan und als Mahnmal sowie im Gedenken an die schrecklichen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im Zweiten Weltkrieg entstanden. Das Wort „Rua“ ist portugiesisch und bedeutet „Straße“. Die Sprache der angolanischen Kinder im Friedensdorf wurde stellvertretend für die Internationalität des „Dorfes“ ausgewählt.

Foto: Hans Blossey

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